Das EM-Finale: Die besten Wetten für Spanien - Italien
30. Jun, 2012 - Veröffentlicht von sebastian2 in Fussball, EM 2012

Ein letztes Match ist bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine noch zu spielen, im Finale am Sonntagabend in Kiew treffen Titelverteidiger Spanien und Herausforderer Italien aufeinander. Dieses Duell gab es bereits vor exakt drei Wochen in der Vorrunde der Gruppe C, in Danzig trennten sich die beiden Kontrahenten damals mit einem leistungsgerechten 1:1-Remis. Keine Frage, dass es für dieses absolute Spitzenduell im Endspiel einige interessante Wetten gibt - drei davon haben wir für Dich einmal herausgesucht und Dir gleichzeitig auch noch eine kurze Begründung für unsere Auswahl geliefert:
Die Wettempfehlungen von BettingExpert:
| Empfohlene Wetten | Quote | Buchmacher (Link) |
|---|---|---|
| 1. Spanien gewinnt die EM 2012 | 1.65 |
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| 2. Es gibt mehr als 4,5 Karten im Finale | 1.66 |
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3. Es fallen 2 oder 3 Tore in der regulären Spielzeit | 2.00 |
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1. Spanien gewinnt die EM 2012
Klar ist, dass trotz der bärenstarken Leistungen Italiens der Titelverteidiger aus Spanien als Favorit in die Begegnung geht. Zwar wirkten die Iberer im Halbfinale beim Nachbar-Duell gegen Portugal etwas müde, allerdings dürfte ein Tag mehr Erholungspause in dieser Phase des Turniers doch sehr viel wert sein. Zudem hat sich die spanische Elf in der Defensive nach anfänglichen Abstimmungsproblemen im Gruppenmatch gegen Italien gefangen und funktioniert bestens - besonders die Innenverteidigung mit Gerard Piqué und Sergio Ramos steht bombensicher. Insgesamt hat Spanien das deutlich spielstärkere Team und geht demzufolge doch als favorisierte Mannschaft in das Finale.
2. Es gibt mehr als 4,5 Karten im Finale
Schon das Gruppenspiel hat gezeigt, dass beide Teams den Sieg zum Auftakt unbedingt wollten und sich dementsprechend teilweise hitzige Duelle lieferten - insgesamt gab es im Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Vorrunde sieben Verwarnungen (drei für Spanien, vier für Italien). Auch im Finale wird die Anzahl der Karten weit über 4,5 liegen, beide Nationen werden noch einmal deutlich mehr investieren als im Gruppenmatch. Hinzu kommt, dass beide Mannschaften nach fünf anstrengenden Partien in sehr kurzer Zeit nach dieser langen Saison mittlerweile nicht mehr absolut fit sind und es durchaus passieren kann, dass die Akteure beider Teams in Zweikämpfen doch schon einmal einen Schritt zu spät kommen oder im Mittelfeld ein taktisches Foul ziehen müssen. Insgesamt ist es also doch relativ realistisch, dass am Sonntagabend mehr als 4,5 Karten vom portugiesischen Schiedsrichter Pedro Proenca verteilt werden.
3. Es fallen 2 oder 3 Tore in der regulären Spielzeit
Das Duell dieser beiden Spitzenteams dürfte relativ eng zugehen, wie schon bereits im Gruppenspiel vor drei Wochen in Danzig (1:1) ist daher ein niedriger Gesamtscore durchaus realistisch, zumal beide Teams über eine hervorragende Defensive und zwei außergewöhnliche Torhüter verfügen. Mit der oben genannten Wette werden doch eine ganze Reihe möglicher Ergebnisse abgedeckt, die aufgrund der bisherigen Auftritte beider Nationen doch durchaus im Bereich des Möglichen liegen - denn sieht man es einmal realistisch, so ist in diesem Match wie schon in der Gruppenphase absolut nicht mit einem sensationellen Torspektakel zu rechnen.
Die Spielanalyse:
Spanien gegen Italien, so lautet nach etwas mehr als drei Wochen der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine also das Finale am Sonntagabend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Während mit Titelverteidiger Spanien im Endspiel allerdings durchaus zu rechnen sein musste, qualifizierten sich die Italiener doch recht überraschend für das Duell um die EM-Krone - besonders wenn man bedenkt, wie groß die Unruhen und Probleme im Vorfeld rund um einen weiteren italienischen Wettskandal waren. Doch mit Klasse und einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die Kicker von Trainer Cesare Prandelli das Endspiel vollkommen zurecht erreicht und stehen jetzt den Spaniern als Herausforderer gegenüber.
Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in einem Pflichtspiel gab es vor ziemlich genau vier Jahren im Viertelfinale bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz - damals setzte sich bekanntermaßen Spanien im Elfmeterschießen durch und die beeindruckende Serie der Iberer mit mittlerweile neun K.o.-Spielen ohne Gegentor nahm ihren Anfang. Die Italiener haben also mit der “Selección” noch eine Rechnung offen und wollen alles daran setzen, den Titel-Hattrick der zuletzt übermächtigen Spanier zu vereiteln - ob dies gelingt, wird das Match am Sonntagabend zeigen, das mit Spannung erwartet wird und wie schon in der Gruppenphase hochklassig verlaufen könnte.
Der Titelverteidiger auf dem Weg zum historischen Hattrick
Gewinnt Spanien am Sonntagabend das Finale, so könnten die Iberer im Weltfußball für ein absolutes Novum sorgen - noch nie konnte eine Mannschaft bei drei Turnieren in Folge den Titelgewinn feiern. Grund genug also für die Truppe von Erfolgstrainer Vicente del Bosque beim Endspiel in Kiew nach einer langen Saison noch einmal alles zu geben und bis an ihre absolute Leistungsgrenze zu gehen. Einfach allerdings wird es gegen die bärenstarken Italiener definitiv nicht werden, immerhin waren die Kicker der “Squadra Azzurra” im Gruppenspiel absolut ebenbürtige Gegner, die es zudem geschafft haben, der “Selección” das bislang einzige Gegentor bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine zuzufügen.
Starke Defensive und viel Ballbesitz als Schlüssel zum Erfolg in einem Finale, das anders hätte lauten können
Die sichere Abwehr um die beiden Innenverteidiger Sergio Ramos und Gerard Piqué sowie Ausnahmetorhüter Iker Casillas soll auch am Sonntagabend der Schlüssel zum Erfolg werden, ebenso hoffen die Spanier darauf, dass ihr gefürchtetes “Tiki-Taka” im Finale wieder deutlich besser funktioniert als in der Vorschlussrunde gegen Portugal. Denn da lahmte das Offensivspiel der Iberer gewaltig, die Spanier wurden von mutigen Portugiesen früh unter Druck gesetzt und konnten nur selten ihr Kombinationsspiel aufziehen - gegen Italien soll die Passsicherheit unbedingt zurückkehren.
“Italien war die Mannschaft, die uns am meisten Ärger bereitet hat”, betonte Coach Vicente del Bosque allerdings im Vorfeld des Endspiels - ein Finale, das durchaus hätte anders lauten können, wenn Spanien und Kroatien im letzten Gruppenspiel zu einer Ergebnisabsprache bereit gewesen wären. Zur Erinnerung: Hätten Spanien und Kroatien sich auf ein 2:2 geeinigt, wäre Italien in der Gruppenphase ausgeschieden. “Das wäre für diesen Sport nicht gut gewesen. Wir werden es nie bereuen, dass wir gegen Kroatien nicht unentschieden gespielt haben, um Italien auszuschalten”, erklärte der 61-jährige del Bosque noch einmal am Freitag in einem Interview - für den Fußballsport die wohl beste Entscheidung des Turniers.
Spanien wird Spielstil nicht verändern und dem Kontrahenten anpassen
Anders als die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale wird die spanische Auswahl ihre Taktik nicht verändern und auf Gegner Italien abstimmen, das machte Trainer Vicente del Bosque vor dem Match unmissverständlich klar: “Wir werden selbstverständlich weiter mit unseren Waffen kämpfen und nicht von unserem Stil abrücken.” Ein klares Bekenntnis also zum gewohnten “Tiki-Taka” und dem seit Ewigkeiten praktizierten taktischen Konzept mit einem Stürmer und viel Ballbesitz im Mittelfeld. Klar ist natürlich, dass del Bosque mit dieser Maßnahme noch einmal seine Position als Titelverteidiger stärkt und zeigt, dass er trotz der Probleme mit Portugal an die Seinen und die eigene Spielweise glaubt - realistisch betrachtet muss man allerdings auch sagen, dass Spanien ohnehin kaum anders spielen kann und das flache und schnelle Kurzpassspiel, das beim FC Barcelona in Perfektion ausgeübt wird, immer Bestandteil des Konzepts der Iberer bleiben wird.
Das Projekt Álvaro Negredo gescheitert - wer beginnt jetzt im Sturmzentrum?
Während sich die erste Elf nahezu von selbst aufstellt, stellt sich wie bisher vor allen Spielen einzig und allein die Frage nach dem Strafraumstürmer. Fakt ist, dass das Projekt mit Álvaro Negredo vom FC Sevilla, der im Halbfinale überraschenderweise beginnen durfte, kläglich gescheitert ist - jetzt dürfen sich einmal mehr Fernando Torres und Cesc Fàbregas Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn machen. Die Tendenz allerdings geht wohl eher in Richtung des gelernten Mittelfeldspielers Fàbregas vom FC Barcelona, der nach seiner Einwechslung gegen Portugal für viel Belebung sorgte und mächtig Betrieb machte. Ansonsten wird es, wie bereits erwähnt, voraussichtlich keine Überraschungen geben, das Team ist gut eingespielt und alle Spieler sind fit - warum also sollte Vicente des Bosque ausgerechnet im Finale irgendetwas ausprobieren?
Kann Italien erneut überraschen? Vieles hängt von Andrea Pirlo ab
Der Sieg gegen die hoch gehandelte deutsche Nationalmannschaft kam doch etwas überraschend, allerdings war der Erfolg der Italiener im Halbfinale hochverdient. Es war doch beeindruckend zu sehen, wie die Mannschaft von Trainer Cesare Prandelli das deutsche Team doch immer wieder in Verlegenheit brachte und aus einer starken Defensive heraus das Spiel kontrollierte. Neben Doppeltorschütze Mario Balotelli einmal mehr überragend war Regisseur Andrea Pirlo, der vom deutschen Mittelfeld nicht auszuschalten war und das Tempo Italiens diktierte. Der Denker und Lenker im italienischen Zentrum verteilte mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks die Bälle, bewahrte in jeder Situation die Übersicht und führte seine Mannschaft im Stile eines echten Chefs ruhig und majestätisch an - Pirlo darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel des wertvollsten Spielers des Turniers machen. Doch das dürfte dem Mittelfeldspieler vollkommen egal sein, viel wichtiger ist ihm selbstverständlich der EM-Triumph - denn der fehlt dem großen Regisseur der “Squadra Azzurra” wie allen anderen Akteuren noch im Lebenslauf. Fakt ist, die italienische Mannschaft kann nur gewinnen, wenn ihr Chef im Spiel ist, denn ansonsten hängt die Offensive vollkommen in der Luft.
Kann Balotelli die Leistung vom Match gegen Deutschland wiederholen?
Es wird also auch sehr viel auf Pirlos Nebenmänner ankommen, die ihrem Regisseur den Rücken freihalten müssen, damit der Juve-Spielmacher das Spiel der Italiener lenken und die Angreifer in Szene setzen kann - allen voran natürlich Mario Balotelli, der gegen Deutschland der absolute Matchwinner war und sein unbestritten wahnsinnig großes Talent endlich einmal zeigte. Der Stürmer von Manchester City möchte auch am Sonntagabend in Kiew wieder für Tore sorgen und sein Team unbedingt zum Titel schießen - es dürfte eine Menge Schwerstarbeit auf die spanische Defensive zukommen, um das Muskelpaket mit ghanaischen Wurzeln im Finale unter Kontrolle zu bekommen. Trotzdem ist natürlich klar, dass es auch für Balotelli deutlich schwerer werden dürfte, Tore zu erzielen, denn Sergio Ramos und Gerard Piqué sind bei der EM 2012 eine absolute Bank in der Innenverteidigung und mussten erst einen Gegentreffer in diesem Turnier hinnehmen.
Probiert es Prandelli wie beim Auftakt mit einem 3-5-2 oder setzt er auf das 4-4-2, das gegen Deutschland den Erfolg brachte?
Die Frage nach der Taktik für das Match gegen Spanien ist enorm spannend und dürfte letztlich trotzdem nicht zu beantworten sein, denn Prandelli wird sich vor der Partie nicht in die Karten schauen lassen. Der italienische Coach weiß, dass sowohl ein 3-5-2 als auch ein 4-4-2 von seiner Mannschaft beherrscht werden und beide Systeme sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Zu welcher Formation Cesare Prandelli, der die “Squadra Azzurra seit 2010 trainiert und vom früher praktizierten “Catenaccio” weggeführt hat, letztlich tendiert, darüber kann wirklich nur spekuliert werden - allerdings ist eine Viererkette insgesamt doch wohl eher wahrscheinlich. Denn die Wirkung des 3-5-2, mit dem Prandelli die Spanier im ersten Match überraschte, ist nicht mehr vorhanden, da Vicente del Bosque sein Team auf diese Variante bestens einstellen wird. Hinzu kommt, dass Prandelli in einem 3-5-2 auf Riccardo Montolivo verzichten müsste, der gegen Deutschland mit einem Traumpass das 2:0 vorbereitete und Andrea Pirlo im Spielaufbau entlasten kann.
Voraussichtliche Aufstellungen:
Spanien:
Casillas - Arbeloa, Piqué, Ramos, Alba - Xavi, Busquets, Alonso - Silva, Fàbregas (Torres), Iniesta
Es fehlt:
Keiner
Italien:
Buffon - Abate (Balzaretti), Barzagli, Bonucci, Chiellini - Marchisio, Pirlo, de Rossi - Montolivo - Cassano, Balotelli
Es fehlt:
Keiner
Die Prognose:
Es ist ein Duell auf Augenhöhe, in dem allerdings die Spanier insgesamt das leicht favorisierte Team sind. Denn die Iberer haben spielerisch doch etwas mehr Klasse, sind längst nicht nur von einem Regisseur abhängig und haben in Summe die ausgeglichenere Mannschaft - wenngleich natürlich ein absoluter Klassestürmer im Angriffszentrum fehlt.
Beide Teams werden anfangs abwartend agieren, die Spanier werden allerdings doch etwas mutiger auftreten und die Initiative übernehmen - für die Italiener eine sehr gefährliche Situation, weil jede Aktion der Iberer in Strafraumnähe zu einem Tor führen kann. Letztlich wird es eine knappe Begegnung werden, in der die Spanier einmal mehr das bessere Ende für sich haben und mit 2:1 gewinnen werden. Den Iberern gelingt mit diesem Sieg der Titel-Hattrick, die Italiener hingegen müssen als Zweiter die Heimreise antreten, können dies allerdings erhobenen Hauptes tun - denn eine solche Europameisterschaft war der Truppe von Trainer Cesare Prandelli im Vorfeld des Turniers absolut nicht zuzutrauen.
Der BettingExpert-Tipp: 2:1 für Spanien
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Steht glaube ich noch nicht fest, konnte bisher jedenfalls nichts finden.
Ein 4:0 hatte ich im EM Finale nicht erwartet :) Wer ist eigentlich Spieler des Turniers geworden?
















Ja ich auch nicht:) Danke