Deutschland - Dänemark: Die besten Wetten
16. Jun, 2012 - Veröffentlicht von sebastian2 in Fussball, EM 2012

Das letzte Match in der Vorrundengruppe B, das am Sonntagabend im ukrainischen Lwiw über die Bühne gehen wird, bestreiten Dänemark und Deutschland. Auch in dieser Partie gibt es selbstverständlich einige hochinteressante Wetten - drei davon haben wir für Dich einmal herausgesucht und Dir zusätzlich noch eine kurze Begründung für unsere Auswahl geliefert:
Die Wettempfehlungen von BettingExpert:
| Empfohlene Wetten | Quote | Buchmacher (Link) |
|---|---|---|
| Deutschland gewinnt (1X2) | 1.76 |
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| Mario Gómez erzielt 1 Tor oder mehr | 2.25 |
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| Portugal kommt weiter | 1.50 |
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1. Deutschland gewinnt
Die deutsche Mannschaft hat in wirklich allen Mannschaftsteilen weitaus mehr Qualität als die Dänen, sowohl die Defensive als auch der Angriff gehören derzeit zur absoluten Weltspitze. Da die DFB-Kicker noch nicht ganz für das Viertelfinale qualifiziert sind und demzufolge auch mit ihrer ersten Elf antreten werden, werden sie auch gegen die Skandinavier von der ersten Sekunde an Vollgas geben und auf Sieg spielen - letztlich sollte dem Team von Bundestrainer Joachim Löw auch der dritte Erfolg in der Vorrunde gelingen.
2. Torjäger Mario Gómez erzielt einen Treffer
Wenn nicht Mario Gómez für die deutsche Elf ein Tor erzielt, wer soll es dann erzielen? Es ist bislang das Turnier des Bayern-Stürmers, der insgesamt für alle drei Treffer der deutschen Nationalmannschaft sorgen konnte. Unverhofft stand er gegen Portugal in der Startformation, netzte dort einmal und legte gegen Holland noch zwei Tore nach - eine Erfolgsgeschichte, wie sie nur der Fußball schreiben kann. Die Chance ist enorm hoch, dass Gómez auch gegen Dänemark trifft, schließlich ist der Angreifer des FC Bayern München in der Form seines Lebens und im 4-2-3-1-System der deutschen Mannschaft die absolute Anspielstation Nummer eins im Sturmzentrum.
3. Portugal qualifiziert sich für das Viertelfinale
Diese Wette hängt nicht direkt mit diesem Match zusammen, ist allerdings natürlich vom Spielausgang der Begegnung zwischen Dänemark und Deutschland enorm abhängig. Denn klar ist: Holt Dänemark ein Remis, dann braucht Portugal ebenfalls einen Punkt gegen die Niederlande, gewinnt Dänemark sogar gegen die DFB-Elf, benötigen die Iberer ebenfalls drei Punkte gegen das bislang enttäuschende holländische Team. Ein wahnsinnig spannendes Szenario zeichnet sich hier ab, denn sogar die bisher punktlosen Holländer sind noch längst nicht abgeschrieben in der Gruppe B.
Die Spielanalyse:
Dänemark gegen Deutschland, so lautet die letzte Begegnung für die beiden Mannschaften in der Vorrunde der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Es ist das Aufeinandertreffer der beiden Teams, die sich bereits vor exakt zwanzig Jahren im Endspiel der Euro 1992 in Schweden gegenüber standen - damals mit dem glücklicheren Ende für Dänemark, das sich erstmals die Krone im europäischen Fußball aufsetzen konnte und vollkommen überraschend Europameister wurde.
Zwei Jahrzehnte später allerdings sieht die Welt ganz anders aus, Dänemark hat längst nicht mehr die Klasse vergangener Tage und kämpft am Sonntagabend in Lwiw um das Überleben bei der diesjährigen Europameisterschaft. Klar ist vor dem Match: Die Truppe von Trainer Morten Olsen hat eine verdammt schwere Aufgabe vor sich, Gegner Deutschland präsentierte sich bislang bei diesem Turnier in hervorragender Verfassung und ist absolut nicht gewillt, Geschenke zu verteilen - das betonte Bundestrainer Joachim Löw bereits in einem Interview und unterstreicht dieses Vorhaben auch mit der Tatsache, dass er bis auf den gesperrten Rechtsverteidiger Jérome Boateng seine erste Mannschaft gegen Dänemark aufs Feld schicken wird. Es dürfte also enorm spannend zugehen am Sonntagabend in Lwiw, ein rassiges Fußballspiel dürfte die Fans in der Ukraine erwarten.
Die Stimmung im deutschen Lager ist nach dem bisherigen EM-Verlauf bestens
Zwei Spiele, sechs Punkte - das ist bislang die Bilanz der Euro 2012 für die deutsche Nationalmannschaft. In der schweren Gruppenphase mit den Gegnern Holland, Portugal und Dänemark haben sich die Kicker von Bundestrainer Joachim Löw bis dato keinerlei Blöße geleistet und sind nach zwei Spieltagen die einzige Nation, die ihre ersten beiden Matches gewinnen konnte. Es ist bislang absolut beeindruckend, wie sich die deutsche Nationalmannschaft im Verlauf dieses Turniers verkauft hat und sich nach dem zähen Ringen zum Auftakt gegen Portugal in der zweiten Partie gegen die Niederlande vor allem im Offensivbereich gewaltig steigern konnte - wenn die Löw-Truppe diese Form halten kann, dann ist sie definitiv ein ganz heißer Anwärter auf den Titel.
Die Gala gegen Holland als Hoffnungsträger auf den ersten Titel seit 1996
Wie sich die deutsche Elf im letzten Match gegen Holland vor allem in den ersten 60 Spielminuten präsentierte, war nicht weit entfernt von perfektem Fußball. Laufstark, kombinationssicher und spielfreudig - nur um einmal ein paar Adjektive zu nennen, die das Spiel der DFB-Kicker durchaus treffend beschreiben. Die holländische Mannschaft - immerhin vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft in Südafrika erst im Finale von Spanien gestoppt - war chancenlos, die Offensive von “Oranje” mit den Weltstars Robin van Persie, Wesley Sneijder und Arjen Robben war komplett abgemeldet und fand in der deutschen Abwehr ihren Meister. Eine rundum gelungene Vorstellung der jungen DFB-Kicker, die lediglich nach dem Anschlusstreffer der Niederländer noch einmal um die drei Zähler bangen mussten. Trotzdem war der Erfolg gegen den Erzrivalen selbstverständlich mehr als verdient und könnte auf dem Weg zum erhofften Titel die endgültige Initialzündung für das deutsche Team gewesen sein.
Schweinsteiger kommt immer besser in Fahrt
Besonders großen Anteil am Erfolg gegen die Niederländer hatte neben Doppeltorschütze Mario Gómez vor allem der Münchner Abräumer Bastian Schweinsteiger, der zweimal für seinen Vereinskollegen brillant auflegte und in seinem Auftreten an die sensationelle Form der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erinnerte. “Er hat ein Klassespiel gemacht. Er wird mit jedem Spiel besser und hat eine sehr gute Präsenz auf dem Platz. Er ist körperlich stark und gewinnt viele Zweikämpfe”, fand auch Bundestrainer Joachim Löw lobende Worte für seinen “aggressive leader”, der gemeinsam mit Sami Khedira auf der Doppelsechs das Spiel der Deutschen diktierte. So soll es auch gegen Dänemark wieder laufen, Coach Joachim Löw weiß um die Wichtigkeit seiner zentralen Figur auf dem Feld und erhofft sich von Schweinsteiger, dass er auch im letzten Gruppenspiel wieder näher an seine Topform heranrückt. Denn klar ist: Für den Titelgewinn ist Bastian Schweinsteiger ein unverzichtbares Element, das aufgrund seines Auftretens auf dem Platz nicht zu ersetzen ist.
Boateng gesperrt - bekommt Lars Bender seine Chance?
Einziger Wermutstropfen vor dem Spiel gegen Dänemark ist im deutschen Lager der Ausfall von Rechtsverteidiger Jérome Boateng, der im ersten Match Superstar Cristiano Ronaldo und gegen die Niederlande Ibrahim Afellay an die Kette legte und regelrecht entnervte. Bundestrainer Joachim Löw tüftelt derzeit an der optimalen Lösung für die entstandene Lücke in der Viererkette und hat drei verschiedene Varianten im Kopf - entweder Kapitän Philipp Lahm geht nach rechts und wird auf links von Marcel Schmelzer ersetzt oder Lars Bender beziehungsweise Benedikt Höwedes werden den Part von Boateng übernehmen. Auch wenn sich der deutsche Bundestrainer nicht in die Karten schauen lassen möchte, so erscheint die Variante mit Lars Bender, der bereits vor dem Match gegen Portugal als Rechtsverteidiger hoch gehandelt wurde, als die beste Lösung. Doch Löw wäre nicht Löw, wenn er nicht am Ende vielleicht doch eine ganz andere Alternative aus dem Hut zaubern würde - schließlich hatte mit Mats Hummels und Mario Gómez vor der Auftaktbegegnung auch niemand in der Anfangsformation gerechnet.
Die unglückliche Niederlage gegen Portugal sorgt für Frust bei den Dänen
Als Außenseiter war die dänische Mannschaft in der Gruppe B gestartet, nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen Holland allerdings wurden die Skandinavier hoch gehandelt - und wurden im zweiten Gruppenspiel gegen Portugal bitter erwischt. Denn nachdem die Truppe von Trainer Morten Olsen in beeindruckender Manier einen 0:2-Rückstand wegsteckte und spät zum Ausgleich kam, schien die dänische Fußballwelt zwischenzeitlich wieder mehr als in Ordnung - bis der portugiesische Joker Silvestre Varela mit seinem Treffer kurz vor Spielende die Dänen aus der grenzenlosen Euphorie riss und für Frust bei “Danish Dynamite“ sorgte. Denn klar ist: Die Dänen brauchen gegen den Titelfavorit Deutschland unbedingt ein gutes Ergebnis, sollten unbedingt punkten, wenn sie ins Viertelfinale einziehen möchten - angesichts der enormen Stärke der Löw-Elf ist ein solches Szenario allerdings nur sehr schwer vorstellbar.
Defensive Kontertaktik soll für die Wiederholung der Sensation von 1992 sorgen
Trotzdem ist natürlich klar, dass die Dänen trotz spielerischer Unterlegenheit nicht bereits von Beginn an klein beigeben werden und von einer erneuten Überraschung gegen Deutschland träumen. Trainer Morten Olsen möchte sein Team wie schon im ersten Match gegen Holland defensiv gut organisiert aufstellen und über schnelle Gegenstöße zu Torabschlüssen kommen, im Auftaktspiel gegen die “Elftal” war den Dänen durch eben einen solchen Konter der 1:0-Siegtreffer geglückt. Dennoch dürfte das Vorhaben gegen die in der Abwehr weitaus besser strukturierte deutsche Mannschaft definitiv schwerer werden, das weiß man auch im dänischen Lager. Erschwerend hinzu kommt, dass sowohl Routinier Dennis Rommedahl als auch Abräumer Niki Zimling ersetzt werden müssen, beide sind normalerweise unter Trainer Morten Olsen im Mittelfeld absolut gesetzt. Neu in die Anfangsformation der Dänen werden wohl Jakob Poulsen und Tobias Mikkelsen rücken, die beide schon im Verlauf der Partie gegen Portugal eingewechselt wurden und ihre Aufgaben insgesamt ordentlich erledigten. Gut für die Dänen ist in jedem Fall, dass sie ihr 4-2-3-1-System trotz der beiden Umstellungen auch gegen Deutschland weiterhin praktizieren können und nicht auch noch ihre Spielvariante umstellen müssen - denn der Ausfall der beiden Leistungsträger schmerzt ohnehin schon genug im dänischen Lager.
Voraussichtliche Aufstellungen:
Dänemark:
Andersen - Jacobsen, Kjaer, Agger, Simon Poulsen - Kvist, Jakob Poulsen - Mikkelsen, Eriksen, Krohn-Dehli - Bendtner
Es fehlen:
Zimling, Rommedahl
Deutschland:
Neuer - Bender (Höwedes), Hummels, Badstuber, Lahm - Khedira, Schweinsteiger - Müller, Özil, Podolski - Gómez
Es fehlt:
Boateng
Die Prognose:
Deutschland ist haushoher Favorit dieser Begegnung, spielerisch sind die Kicker von Bundestrainer Joachim Löw den Dänen weitaus überlegen - der dänische Respekt vor der deutschen Elf, der enorm hoch ist, ist dementsprechend keinesfalls unberechtigt. Trotzdem muss das DFB-Team natürlich absolut gewarnt sein, die Dänen haben bereits gegen Holland ihre Klasse bewiesen und als absoluter Underdog einen Überraschungssieg gelandet. Da allerdings die deutsche Nationalelf insgesamt doch deutlich stärker besetzt ist als die der Holländer und zusätzlich in der Abwehr bislang exzellent stand, dürfte es für Dänemark enorm schwer werden, zu klaren Chancen zu kommen. Letztlich wird sich die Mannschaft des Außenseiters zwar tapfer wehren, gegen die immer besser in Fahrt kommenden Kicker des DFB-Teams allerdings wird es unterm Strich jedoch eine Niederlage geben. Während Deutschland mit diesem Erfolg die blütenweiße Weste wahrt und mit der Maximalausbeute von neun Zählern ins Viertelfinale einzieht, müssen die Männer von Trainer Morten Olsen nach der Vorrunde erwartungsgemäß die Koffer packen und die Heimreise nach Skandinavien antreten.
Der BettingExpert-Tipp: 2:0 für Deutschland
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