Die besten Wetten für Deutschland - Griechenland
21. Jun, 2012 - Veröffentlicht von sebastian2 in Fussball, EM 2012

Die Vorrunde bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine ist vorbei, es geht in die brisante und entscheidende Phase des Turniers. Im zweiten Viertelfinale trifft die deutsche Nationalmannschaft am Freitagabend in Danzig auf Griechenland - eine Aufgabe, die auf dem Papier für die Löw-Elf einfacher erscheint als sie in der Realität wirklich ist. Auch für dieses Match gibt es selbstverständlich einige interessante Wetten - zwei davon haben wir für Dich einmal herausgesucht und Dir dazu noch jeweils eine kurze Begründung für unsere Auswahl geliefert:
Die Wettempfehlungen von BettingExpert:
| Empfohlene Wetten | Quote | Buchmacher (Link) |
|---|---|---|
| Deutschland gewinnt (1X2) | 1.38 |
|
| Deutschland führt zur Pause und gewinnt | 1.90 |
|
1. Deutschland gewinnt
Ohne Frage ist der Favorit dieser Begegnung ganz klar die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw, die deutsche Elf ist der griechischen Auswahl in wirklich allen Belangen überlegen. Als einzige Mannschaft der Euro 2012 in Polen und der Ukraine konnte der DFB-Tross alle Partien der Vorrunde trotz der starken Gruppengegner siegreich gestalten und damit noch einmal die Ambitionen auf den Titelgewinn untermauern. Das Team von Coach Joachim Löw ist sowohl defensiv als auch offensiv stärker als die Griechen, hat zudem spielerische und läuferische Vorteile - es verspricht im Viertelfinale in Danzig also eine klare Angelegenheit für Deutschland zu werden.
2. Deutschland führt zur Pause und gewinnt am Ende die Partie
Aufgrund des deutlichen Qualitätsunterschieds zwischen beiden Mannschaften kann man durchaus davon ausgehen, dass die favorisierte deutsche Elf bereits zur Pause die Weichen auf den Einzug ins Halbfinale gestellt haben dürfte. Denn nach dem eher mäßigen Auftritt gegen Dänemark im letzten Gruppenspiel forderte Coach Joachim Löw besonders von seiner Offensive bessere Leistungen - und diese wird dem Bundestrainer in der ersten Hälfte mit einem couragierten Auftritt die passende Antwort auf die leichte Kritik am zuletzt ideenlosen Spiel des Angriffs geben.
Die Spielanalyse
Deutschland gegen Griechenland, so lautet das zweite Duell der Euro 2012 im Viertelfinale am Freitagabend in Danzig. Es ist das Aufeinandertreffen zweier ehemaliger Europameister - Deutschland holte die Titel 1972, 1980 und 1996, Griechenland konnte bei der EM 2004 in Portugal als großer Außenseiter am Ende die Trophäe in die Luft stemmen und überraschte vor acht Jahren die internationale Konkurrenz. Die Rollenverteilung vor dem Viertelfinale ist dabei klar, die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw geht als absoluter Favorit in die Begegnung, die Deutschen sind den Griechen wirklich in absolut allen Mannschaftsteilen weit überlegen und haben ein schlagkräftiges Team am Start, das vor jungen und talentierten Nachwuchsspielern nur so strotzt.
Ganz anders die Griechen, die das älteste Aufgebot aller 16 Teilnehmernationen haben, auf geballte Routine setzen und mit dem Einzug in die Runde der besten acht Länder Europas doch eine kleine Überraschung geschafft haben. Doch reicht es gegen eine spielstarke deutsche Mannschaft zum Weiterkommen und zu einer echten Sensation? Fakt ist, dass die Truppe des portugiesischen Trainers Fernando Santos nicht unterschätzt werden darf, denn das könnte für das DFB-Team definitiv nach hinten losgehen - zuletzt bekamen das im entscheidenden Gruppenspiel die Kicker Russlands zu spüren, die gegen das griechische Abwehrbollwerk kein Mittel fanden und letztlich nach der Vorrunde die Segel vorzeitig streichen mussten. Es dürfte also eine spannende Angelegenheit werden am Freitagabend in Danzig, bereits der kleinste Fehler könnte für beide Mannschaften das Aus bedeuten und so bietet das Match im Viertelfinale doch eine Menge Brisanz und Attraktivität.
Große Zuversicht im deutschen Lager vor der Partie gegen Griechenland
Vor dem ersten Match der K.o.-Phase herrscht gute Stimmung bei der deutschen Nationalmannschaft, diese ist zumindest teilweise auch durchaus berechtigt. Denn nachdem im Vorfeld der EM 2012 in Polen und der Ukraine wochenlang über die schwere Gruppenauslosung diskutiert wurde, lieferte die DFB-Truppe einen Beweis ihrer großen Qualität und meisterte die Vorrunde als einzige aller 16 Nationen ohne Punktverlust. Eine durchaus beeindruckende Vorstellung, wenn man lediglich die Resultate betrachtet - neun Punkte aus drei Spielen sind schließlich eine absolut makellose Bilanz. Doch der Schein trügt etwas, denn obgleich man alle Partien gewinnen konnte, blieben die Kicker von Coach Joachim Löw vor allem spielerisch doch etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück - eine Tatsache, die vor allem gegen echte Hammergegner wie Spanien, England, Frankreich oder Italien durchaus für große Probleme sorgen könnte. Die vor allem gegen Portugal und Dänemark spielerisch seltenen Momente sind auch Bundestrainer Joachim Löw nicht entgangen, er forderte nach dem letzten Gruppenmatch gegen die Skandinavier mehr Ideen und Spielwitz von seinen offensiven Mittelfeldkräften.
Die Angriffsabteilung gegen Griechenland auf dem Prüfstand
Eine deutliche Leistungssteigerung erwartet der deutsche Coach von seiner Offensivabteilung, die eigentlich die Chancen kreieren und Stürmer Mario Gómez in Szene setzen soll - angesprochen fühlen dürfen sich hierbei die beiden Außen Thomas Müller und Lukas Podolski sowie Regisseur Mesut Özil. Besonders der Spielmacher von Real Madrid, der in Spanien einer der Aktivposten beim Gewinn der Meisterschaft war und eine glänzende Saison spielte, blieb bislang die in ihn gesetzten Hoffnungen mehr als schuldig und präsentierte sich zuletzt müde, ideenlos und ungefährlich. Dabei hatte sich Joachim Löw besonders von Mesut Özil vor dem Turnier gewünscht, dass der mittlerweile zu einem Weltstar gereifte Regisseur das deutsche Spiel an sich reißen und ihm wie so häufig seinen Stempel aufdrücken kann - bei der EM allerdings hat das noch nicht so gut geklappt. Gegen Griechenland muss besonders von Spielmacher Özil mehr kommen, er ist gegen die defensivstarken Hellenen mit seiner Passgenauigkeit und seinem brillanten Auge dringend gefordert - denn ohne die Ideen des genialen Mittelfeldspielers droht Torjäger Mario Gómez am Freitagabend gänzlich in der Luft zu hängen.
Die spannendste Frage vor dem Spiel: Spielt Bender oder Boateng?
Während die Offensive gegen Griechenland definitiv unverändert bleiben wird, muss Coach Joachim Löw in der Viererkette die Antwort auf eine sehr schwere Frage finden. Genauer gesagt geht es um die rechte Außenverteidigerposition, die in den ersten beiden Partien Jérome Boateng bekleidete und der im dritten Match gegen Dänemark aufgrund einer Gelbsperre von Lars Bender dort vertreten wurde. Der wichtigste Fakt für den deutschen Bundestrainer vorweg: Beide Akteure machten ihre Sache sehr gut, Löw kann sich also auf beide Spieler mehr als nur verlassen - allerdings muss sich Löw jetzt entscheiden, auf wen er setzen möchte. Dabei muss er in Betracht ziehen, dass Jérome Boateng defensiv stärker spielte und vor allem im ersten Match Superstar Cristiano Ronaldo an die Kette legte, Lars Bender hingegen am Ausgleich der Dänen nicht unbeteiligt war, jedoch später mit einem beherzten Vorstoß für den Siegtreffer sorgte. Keine einfache Entscheidung in jedem Fall für Joachim Löw, der jedoch insgesamt wohl zum defensivstärkeren Bayern-Verteidiger Jérome Boateng tendiert, auch im Hinblick auf ein mögliches Halbfinale oder sogar Endspiel - dort nämlich warten dann voraussichtlich wieder gegnerische Spieler, gegen die vor allem die Defensivarbeit für den Rechtsverteidiger im Vordergrund stehen dürfte.
Keine taktischen Veränderungen vor dem Match gegen Griechenland
Kurzzeitig gab es beim Bundestrainer den Gedanken an einen Wechsel der Taktik gegen die defensiv erwarteten Griechen, möglicherweise sogar mit Miroslav Klose eine zweite Spitze von Beginn an aufzubieten. Doch nach reiflicher Überlegung hat sich Coach Joachim Löw dazu entschlossen, vorerst alles wie gehabt zu belassen und sein Team erneut in einem 4-2-3-1-System aufs Feld zu schicken. Dabei dürfte es in der Anfangsformation absolut keine Überraschungen geben, wie bereits erwähnt, stellt sich lediglich die Frage nach der optimalen Besetzung der Rechtsverteidigerposition - und auf dem vor der EM so vakanten Platz in der Viererkette hat Löw nach der Vorrunde mittlerweile ja auch zwei Kandidaten, die nach guten Vorstellungen sein vollstes Vertrauen genießen.
Defensiv zum Erfolg - Erinnerungen an 2004 werden wach
Kaum jemand hätte den Einzug der Griechen ins Viertelfinale für möglich gehalten, insgesamt galt die Mannschaft des portugiesischen Trainers Fernando Santos als absoluter Außenseiter. Dass allerdings mit den derzeit hart gebeutelten Hellenen absolut zu rechnen ist, zeigten sie im entscheidenden Match gegen Russland, das sie verdient mit 1:0 gewinnen konnten. Besonders in der Abwehr präsentierte sich die griechische Auswahl dabei bärenstark, nahm den russischen Ballzauberern mit laufintensivem und gut funktionierendem Verschieben die Lust am Fußball und ließ dem Gegner über 90 Spielminuten kaum Platz für gelungene Aktionen. So soll es am Freitagabend in Danzig auch gegen den haushohen Favoriten aus Deutschland laufen, zumindest wenn es nach dem portugiesischen Trainer Fernando Santos geht, der die Mannschaft mittlerweile seit zwei Jahren betreut.
Auf den Spuren von Otto Rehhagel: Können die Griechen das Wunder gegen Deutschland schaffen und womöglich sogar den Titel holen?
Erinnerungen an den größten Erfolg der Griechen im Fußball wurden am vergangenen Samstagabend wach als man Russland mit 1:0 bezwingen und das Ticket für das Viertelfinale lösen konnte. Und gleichzeitig wurden dadurch natürlich auch Erinnerungen an “König” Otto Rehhagel wach, der beim Titelgewinn 2004 Griechenland in Freudentaumel versetzte und zu einer Sensation führte. Eine Wiederholung dieser Ereignisse allerdings hält selbst der Trainer, der 2010 sein Amt als Coach Griechenlands niederlegte, für ausgeschlossen, Rehhagel betonte in einem Interview, dass er an einen Sieg der deutschen Elf im Viertelfinale glaube - wenngleich dieser sehr schwer zu erkämpfen sein werde.
Die Taktik gegen Deutschland: Defensive heißt das Zauberwort
Ähnlich wie damals Otto Rehhagel die Griechen zum Titel führte, möchte auch der Portugiese Fernando Santos den Einzug ins Halbfinale schaffen - hinten soll Beton angerührt werden und vorne vertraut man auf die Stärke nach ruhenden Bällen. So soll es auch gegen den großen Favoriten Deutschland klappen, der insgesamt spielerisch doch noch eine Stufe höher einzuschätzen ist als Russland. Es wartet also eine Menge Schwerstarbeit auf die Defensive der Griechen, in der mit Kyriakos Papadopoulos und Sokratis Papastathopoulos zwei bekannte Gesichter aus der Fußball-Bundesliga die Innenverteidigung bilden, die vor allem in der Luft kaum zu bezwingen sind.
Voraussichtliche Aufstellungen:
Deutschland:
Neuer - Boateng, Hummels, Badstuber, Lahm - Khedira, Schweinsteiger - Müller, Özil, Podolski - Gómez
Es fehlt:
Keiner
Griechenland:
Sifakis - Torosidis, Papadopoulos, Sokratis, Tzavellas - Katsouranis, Maniatis - Salpingidis, Ninis, Samaras - Gekas
Es fehlen:
Holebas, Karagounis
Die Prognose:
Deutschland ist der haushohe Favorit dieser Begegnung, alles andere als das Weiterkommen der DFB-Truppe wäre eine faustdicke Überraschung. Trotzdem allerdings darf die spielerisch überlegene deutsche Mannschaft keinesfalls den Fehler machen und die kopfballstarken Griechen unterschätzen, ansonsten könnte es für die Kicker von Bundestrainer Joachim Löw auf dem Weg zum erhofften Titel 2012 unter Umständen ein ganz böses Erwachen im Viertelfinale geben. Ein wiedererstarktes offensives Mittelfeld und ein weiterhin treffsicherer Torjäger Mario Gómez werden letztlich allerdings das deutsche Team zu einem glanzlosen und ungefährdeten Erfolg führen, bei dem insgesamt jedoch nur selten die wirklich große spielerische Qualität der Deutschen zu sehen sein wird. Während die Kicker von Bundestrainer Joachim Löw dank dieses Sieges ins Halbfinale einziehen können und weiterhin vom ersten Titelgewinn seit 16 Jahren träumen dürfen, müssen die Griechen das Abenteuer Europameisterschaft nach einem durchaus gelungenen Auftritt im Viertelfinale abbrechen und nach der Niederlage gegen die Deutschen den Heimweg antreten.
Der BettingExpert-Tipp: 2:0 für Deutschland
Verwandte Beiträge
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu posten! Registrieren + oder logge dich ganz oben rechts ein.
Folge BettingExpert
Die neuesten Kommentare
Triff unsere Experten
-
Joachim
32 Blogposts
-
Think_Football
2 Blogposts
@Think_Football
-
Andrew_Brocker
1 Blogpost
@bexpertBlog
-
Neal
1 Blogpost
@bexpertBlog
-
Stephen_Harris
1 Blogpost
@Stephenh61
-
TwistedBlood
1 Blogpost
@Twisted_Blood
BettingExpert empfehlen








