Italien - England: Die besten Wetten

23. Jun, 2012 - Veröffentlicht von in Fussball, EM 2012

 

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Das Match zwischen England und Italien ist das letzte Viertelfinale bei der EM 2012, am Sonntagabend kämpfen die beiden Nationen in Kiew um das letzte Ticket für das Halbfinale, in dem der Sieger der Partie Deutschland gegen Griechenland der Gegner sein wird. Selbstverständlich gibt es natürlich auch für diese Begegnung einige hochinteressante Wetten, die noch dazu enorm lukrativ sind – drei davon haben wir für Dich einmal herausgesucht und Dir zugleich noch eine Begründung für unsere Auswahl geliefert:

Die Wettempfehlungen von BettingExpert:

Empfohlene Wetten Quote Buchmacher (Link)
1. Es fallen weniger als 2,5 Tore 1.53
2. England erreicht das Halbfinale 1.95
3. Eine der beiden Mannschaften erzielt kein Tor 1.61

1. Es fallen weniger als 2,5 Tore

Beide Nationen sind absolute Defensivkünstler und schauen zunächst einmal, dass die Abwehr sicher steht - das hat sich auch im bisherigen Turnierverlauf gezeigt. Denn in fünf der bislang sechs Vorrundenspielen mit italienischer beziehungsweise englischer Beteiligung gab es lediglich in einer einzigen Partie mehr als drei Treffer – nämlich wohl beim spektakulärsten Match dieser EM zwischen England und Schweden (Endstand 3:2 für England). Warum also sollten ausgerechnet beim direkten Aufeinandertreffen der beiden enorm defensiv orientierten Nationen drei Treffer fallen? Die Chance darauf ist realistisch betrachtet extrem gering, insgesamt dürfte wohl eher mit einem sehr niedrigen Resultat zu rechnen sein, da beide Mannschaften auch aus Angst vor dem möglichen Ausscheiden nur wenig Risiko eingehen werden.

2. England erreicht das Halbfinale

Beide Mannschaften schenken sich auf dem Papier nicht viel, trotzdem sind die Engländer insgesamt zumindest für die Buchmacher das leicht favorisierte Team. Denn unter dem Strich haben die “Three Lions“ doch das ausgeglichenere Team und gehen nach der überzeugenden und zugleich auch überraschend souveränen Vorrunde voller Selbstvertrauen in das Viertelfinale – auch im Wissen, dass man in der Vorschlussrunde die Chance hätte, sich am DFB-Team für das Ausscheiden bei der WM 2010 in Südafrika zu rächen. Ein weiterer Punkt, der für England spricht, ist die Verletzung des italienischen Abwehrchefs Giorgio Chiellini, der im Defensivverbund der Südeuropäer eine riesengroße Lücke hinterlässt – einen Spieler seiner Qualität kann die Truppe von Trainer Cesare Prandelli fast nicht ersetzen. Insgesamt dürfte England im Kampf um das Halbfinale auch nach der Rückkehr von Wayne Rooney die besseren Karten haben, allerdings ist in diesem Match eine Verlängerung definitiv nicht auszuschließen.

3. Eine der beiden Mannschaften erzielt kein Tor

Da mit zwei defensiv ausgerichteten Teams und demzufolge recht wenigen Torchancen zu rechnen ist, halten wir es für relativ realistisch, dass nicht beide Mannschaften einen Treffer erzielen. Zwar haben sowohl die Engländer als auch die Italiener in all ihren Vorrundenbegegnungen getroffen, trotzdem allerdings besteht aufgrund der beiden starken Abwehrreihen die große Möglichkeit, dass eine der beiden Nationen in der regulären Spielzeit ohne Treffer bleibt. Da zudem die beiden Torhüter zur absoluten Weltspitze gehören und jederzeit dazu in der Lage sind ihr Tor sauber zu halten, dürfte es für die Angreifer der beiden Mannschaften doch recht schwer werden am Sonntagabend in Kiew.

Die Spielanalyse:

England gegen Italien, so lautet das letzte Viertelfinale am Sonntagabend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Es ist eine absolute Spitzenpartie zwischen zwei Topnationen im europäischen Fußball, beide Mannschaften zählen durchaus zu den Teams, die letztlich am 1. Juli 2012 beim Finale, das ebenfalls in Kiew stattfinden wird, das Potenzial für den EM-Triumph haben. Es ist also ein Match, das unter Umständen durchaus Endspiel-Charakter hat, wenngleich sowohl die Engländer als auch die Italiener im Vorfeld des Turniers nicht zu den absoluten Topfavoriten gezählt wurden.

Umso spannender ist natürlich jetzt das letzte der vier Viertelfinale anzusehen, der Sieger dieser Begegnung würde in der Vorschlussrunde den Gewinner des Spiels zwischen Deutschland und Griechenland fordern und dürfte sich berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen. Auch wenn bei beiden Nationen in der Vorrunde längst nicht alles Gold war, was glänzte, so muss man sowohl England als auch Italien absolut auf dem Zettel haben. Fakt ist, dass es für beide Mannschaften eine enorm schwere und äußerst intensive Partie werden dürfte, letztlich werden beim Duell dieser beiden extrem defensiv orientierten Teams Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden, denn auf dem Papier sind beide Kader im Vorfeld der Begegnung nahezu gleich stark. Hochspannung pur also am Sonntagabend in Kiew, sowohl die Kicker von England-Coach Roy Hodgson als auch die Spieler von Italien-Trainer Cesare Prandelli haben den Einzug ins Halbfinale vor Augen und träumen nach einer anstrengenden Saison natürlich vom Titelgewinn bei der Euro 2012 in Polen und der Ukraine.

England überrascht in der Vorrunde mit souveränem Gruppensieg

Die besten Wetten für Italien gegen England

England wurde erstaunlicherweise Gruppensieger - und das ohne Niederlage.

Was gab es vor der Europameisterschaft nicht alles für Probleme in der englischen Nationalmannschaft: Erst trat im Februar dieses Jahres Trainer Fabio Capello nach Streitigkeiten mit dem Verband mit sofortiger Wirkung zurück, dann rebellierten die englischen Fans gegen Interimscoach Roy Hodgson und als wäre das nicht schon genug, musste der von den Anhängern anfangs ungeliebte Hodgson vor der EM auch noch eine Absage nach der anderen hinnehmen – Leistungsträger wie Frank Lampard, Gary Cahill, Jack Wilshere mussten bereits vor Turnierbeginn passen, Superstar Wayne Rooney war in den ersten beiden Spielen noch gesperrt. Insgesamt also war die Ausgangssituation keinesfalls gut für die “Three Lions“, allerdings präsentierte sich die Mannschaft dann in der Vorrunde als eingeschworener Haufen, der doch etwas überraschend den souveränen Gruppensieg vor den hoch gehandelten Franzosen einfahren konnte.

Erfolg gibt Hodgson recht und sorgt für gute Laune im englischen Lager

Besonders für den bei den Fans anfangs umstrittenen Roy Hodgson waren die starken und vor allem erfolgreichen Auftritte seines Teams natürlich eine Genugtuung, er war unter anderem ins Kreuzfeuer geraten, weil er nicht den erfahrenen Rio Ferdinand für Gary Cahill nachnominierte sondern den jungen Martin Kelly. Doch der Erfolg gibt Roy Hodgson recht, mittlerweile ist der Trainer auch auf der Insel ein gefeierter Mann, dem in der Heimat durchaus der Titelgewinn zugetraut wird. Dass dem englischen Spiel häufig die Attraktivität fehlt, wird dem kurzfristig eingesprungenen Coach gerne verziehen, denn so lange England siegt ist man im Mutterland des Fußballs glücklich.

Mit unveränderter Taktik ins Halbfinale

Auch im Viertelfinale wird Trainer Roy Hodgson die defensive Taktik nicht aufgeben und seine Mannschaft erneut im Chelsea-System antreten lassen. Im Klartext heiß das: England spielt enorm defensiv, bei gegnerischem Ballbesitz wird eine echte Wand um den eigenen Strafraum aufgebaut und mit zwei tiefstehenden Viererketten gegen den Ball verteidigt. Für die gegnerischen Angreifer gibt es dadurch kaum Platz für gelungene Offensivaktionen, in der vielbeinigen Abwehr der Engländer sind kaum Lücken für Pässe in die Tiefe zu finden. Dass dabei natürlich insgesamt die Angriffsbemühungen der Engländer etwas auf der Strecke bleiben, ist klar, Coach Roy Hodgson setzt vor allem auf schnelle Gegenstöße und die enorme Stärke bei ruhenden Bällen. Diese enorm defensive Spielweise geht zwar auf Kosten der Attraktivität, letztlich allerdings gibt der Erfolg den Engländern bislang recht - und immerhin konnte der FC Chelsea London in dieser Saison mit eben dieser Taktik auch den FC Barcelona und den FC Bayern München besiegen und die Champions League gewinnen. Ganz falsch kann die defensive Ausrichtung also nicht sein, auch wenn die abwehrorientierte Spielweise nicht immer schön anzuschauen ist.

Kann Cesare Prandelli Italien ins Halbfinale und später zum Titel bei der Europameisterschaft 2012 führen?

Die besten Wetten für Italien gegen England

Bisher machte Cesare Prandelli bei Italien einen hervorragenden Job.

Lange ist es her, dass Italien bei einer EM wirklich etwas gerissen hat, der letzte starke Auftritt datiert aus dem Jahr 2000, als die “Squadra Azzurra“ in Belgien und Holland den Einzug ins Endspiel schaffte. Unter Trainer Cesare Prandelli, der das Amt nach dem peinlichen Auftritt bei der WM 2010 in Südafrika übernahm und neuen Wind ins italienische Team brachte, soll jetzt endlich wieder der Sprung ins Halbfinale und darüber hinaus möglichst der Titelgewinn gelingen – denn darauf warten die stolzen “Tifosi“ seit mittlerweile 44 Jahren. Der letzte und einzige Gewinn einer Europameisterschaft gelang im Jahr 1968 bei der Heim-EM in Italien, seitdem lief auf europäischer Ebene nur mehr wenig zusammen bei den Italienern.

Probleme in der Abwehr, Defensivchef Giorgio Chiellini fällt aus

Ausgerechnet vor dem Duell mit den kopfballstarken Engländern müssen die Italiener auf ihren Abwehrchef Giorgio Chiellini von Juventus Turin verzichten. Der Ausfall des kantigen Innenverteidigers ist enorm bitter, schließlich fehlt es dem Team vor allem in der Defensive an erfahrenen und zweikampfstarken Spielern – eine relativ untypische Entwicklung für den italienischen Fußball, der Zeit seines Bestehens für bärenstarke Abwehrrecken steht. Als Ersatzmann für Chiellini steht der ehemalige Wolfsburger Andrea Barzagli bereit, der qualitativ aber definitiv eine Klasse schlechter als sein Vereinskollege bei Juventus Turin einzuordnen ist. Bereits gegen Irland durfte Andrea Barzagli von Anfang an ran, da allerdings vor allem aus dem Grund, dass Trainer Cesare Prandelli seine Dreierkette in einer Viererkette umbaute und Daniele de Rossi ins Mittelfeld vorrückte um spielerische Akzente zu setzen.

Gegen England mit der gleichen Taktik wie gegen Titelverteidiger Spanien im Auftaktspiel

Wie gegen den amtierenden Welt- und Europameister Spanien im Auftaktspiel wird Trainer Cesare Prandelli seine Mannschaft in einem 3-5-2-System aufs Feld schicken, der Hintergedanke dabei ist klar: Er möchte für eine Überzahl im Mittelfeld sorgen und den Engländern wenig Platz für Kombinationen lassen. Bei gegnerischem Ballbesitz arbeiten zudem die beiden äußeren Mittelfeldspieler mit nach hinten und stehen beinahe in einer Fünferkette, davor agieren die drei verbliebenen Akteure aus dem Mittelfeld auf einer Linie und stören den englischen Spielaufbau. Gegen Spanien funktionierte dieses System bestens, die Iberer kamen nur selten zu guten Chancen und konnten ihre gefährlichen und schnellen Kombinationen kaum erfolgreich aufziehen – man darf gespannt sein, ob den Italienern gegen England ein ebenso starker Auftritt gelingt wie gegen Spanien.

Voraussichtliche Aufstellungen:

England:

Hart – Johnson, Lescott, Terry, Cole – Parker, Gerrard – Milner, Rooney, Young – Carroll

Es fehlt:

Keiner

Italien:

Buffon – Barzagli, de Rossi, Bonucci – Maggio, Marchisio, Motta, Pirlo, Balzaretti – Cassano, Balotelli

Es fehlt:

Chiellini

Die Prognose:

Es ist ein Duell, in dem zwei nahezu ebenbürtige Mannschaften aufeinandertreffen, mit leichten Vorteilen für das englische Team. Insgesamt allerdings werden sich beide Nationen kaum etwas schenken, es wird definitiv eine enorm enge und spannende Angelegenheit werden, in der Kleinigkeiten entscheiden werden. Glaubt man den internationalen Buchmachern, so hat England in Summe die etwas besseren Karten auf den Einzug ins Halbfinale, besonders natürlich, weil bei Italien ein enorm wichtiger Abwehrspieler mit Giorgio Chiellini nicht zur Verfügung steht. Letztlich werden sich in einem spannenden Match vermutlich die doch etwas zielstrebigeren Engländer durchsetzen können, die in der Vorschlussrunde auf den Sieger der Partie Deutschland gegen Griechenland treffen werden.

Der BettingExpert-Tipp: 1:0 für England

 

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Wird auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit. Für mich stellt sich hauptsächlich die Frage, ob Italien den Chiellini ersetzen kann, da seh ich gewaltige Probleme, weil der Barzagli halt einfach nicht gut ist. Aber warten wir es ab, eng wirds definitiv auf jeden Fall.

England packt das nicht. England hat Probleme gehabt mit Frankreich. Spanien hat Frankreich weg gewischt wie eine lästige Fliege. Italien hat gegen Spanien sehr gut gespielt. Sie hätten sogar fast gewinnen müssen. Quervergleiche sind schwer. Aber genau wie schon Gruppe B > Gruppe A, so ist auch Gruppe C > Gruppe D. Meine Meinung.

Verlängerung ist sicher drin. Die wichtigsten Fragen werden sein: 1) Kriegt England die Abwehr in den Griff? Gegen Schweden und die Ukraine war das nämlich trotz der Siege nicht wirklich sattelfest. 2) Kriegt Italien die Chancenverwertung in den Griff? Die schlechte Effizienz bei Chancen hat ihnen nämlich gleich zwei mögliche Siege gegen Spanien und Kroatien versaut. 3) Wer macht das Spiel? England neigt stark zum Kontern, selbst gegen Mannschaften wie die Ukraine. Italien hatte bisher aber Probleme, wenn sie das Spiel selber machen mussten, selbst gegen harmlose Iren. Auch gegen Kroatien nur eine Halbzeit lang überzeugend.

Für mich haben die Italiener einen Tick die Nase vorne...Aber nur einen Tick :) Denke das eine Verlängerung gut möglich ist.