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Auf verschiedene Sportarten wetten

Wie du auf Eishockey wettest


Während Eishockey in Kanada die unangefochtene Nummer 1 ist, ist es in den USA und vielen Ländern Europas zwar recht beliebt, aber im Regelfall nicht ganz so populär wie American Football oder Fußball.


Aufgrund dieser eher geringeren Beliebtheit, zieht der Sport auch in Sachen Wetten nicht das größte Interesse auf sich. 

Die beliebteste Eishockey-Liga der Welt ist die National Hockey League in Nordamerika. Die NHL besteht aus 30 Teams verteilt sowohl über die USA, als auch Kanada. Jedes Team spielt während der regulären Saison 82 Spiele, 41 davon zu Hause und 41 auswärts. So wie im Basketball bietet die große Anzahl an Partien viele Möglichkeiten, Tag für Tag Value-Wetten zu entdecken. Gleichzeitig führt der gut gefüllte Spielplan dazu, dass die Quoten, die von den Buchmachern angeboten werden, nicht so genau sind, wie sie sein könnten. Aufmerksame Punter können daraus während der langen NHL-Saison Profit schlagen.

Handicap (Puckline) oder Zweiweg-Wette?

Die Handicap-Wette im Eishockey wird im Amerikanischen Englisch häufig "Puckline Betting" genannt. Ähnlich wie beim Baseball werden hier dem Favoriten 1.5 Tore abgezogen, was seine Ursache darin hat, dass in der Schlussphase vom führenden Team häufig noch das leere Tor getroffen wird, da die zurückliegende Mannschaft den Torwart herausnimmt.

 Häufig stellt der Buchmacher die Handicap-Wette folgendermaßen dar:

New York Rangers (-1.5) 2.90
Chicago Blackhawks (+1.5) 1.40

Wie auch beim Baseball ist die Zweiweg-Wette beliebter als die Handicapwette. Ein Grund dafür liegt in den häufigen Schwankungen der Höhe der Ergebnisse im Eishockey, die etwas zufälliger als in anderen Sportarten ist (zum Beispiel als im Fußball).

Wenn aber die Wettquoten des Favoriten bei 1.50 oder niedriger liegen (was in der NHL zum Beispiel eher selten der Fall ist), kann die Handicapwette eine durchaus sinnvolle Alternative bieten. DIe Handicapwette bietet auch die Möglichkeit, mehr Wettereignisse abzudecken, so kannst du zum Beispiel auf den Favoriten wetten und gleichzeitig darauf, dass der Underdog die Handicapwette gewinnt. In dem Fall würdest du beide Wetten gewinnen, falls der Favorit mit genau einem Tor Vorsprung gewinnt. Das ist nicht immer eine sinnvolle Art zu wetten, kann  aber in manchen Situationen Sinn ergeben.

Wer hütet das Tor?

Torhüter bekommen häufiger einen Tag Pause, besonders in der NHL, in der viele Spiele in relativ kurzer Zeit gespielt werden. Wenn der Torhüter im Eishockey auch nicht ganz so wichtig wie der Starting Pitcher im Baseball ist, kann der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Torhüter eines Teams signifikant sein. Es ist also wichtig darauf zu achten, welcher Torhüter an den Start geht.

Powerplays und Penaltykilling

Power Plays bilden einen wichtigen Bestandteil eines Eishockeyspiels. Bei einem Powerplay wird eines der Teams mit einer Zeitstrafe bedacht, meist für 2 oder 5 Minuten (in schweren Fällen). Für diesen Zeitraum agiert ein Team mit einem Mann in Überzahl, üblicherweise also mit 5 gegen 4 Spielern. Falls sich Strafen häufen, können in Einzelfällen auch 5-3, 4-3 oder auch 4-4-Situationen entstehen. 

Wie häufig Teams Zeitstrafen kassieren und damit einem erhöhten Gegentorrisiko unterliegen kann durchaus variieren, weshalb es sich lohnt, diesen Statistiken Aufmerksamkeit zu schenken. Auch in der Effizienz beim Ausnutzen von Überzahlsituationen können sich klare Unterschiede ergeben, andere Teams wiederum sind wahnsinnig gut (oder schlecht) darin, Unterzahlsituationen unbeschadet zu überstehen.

Wetten auf die Toranzahl im Eishockey

Auf die Gesamtzahl der in einem Spiel erzielten Tore zu wetten, ist besonders im Eishockey sehr beliebt. In der Regel schwankt die Anzahl der Tore in einer Partie zwischen 5 und 7.

Wie kannst du also mit einer Wette auf die Gesamtzahl der Tore im Ice-Hockey gewinnen? Das Erste, was du tun solltest, ist, dem Toreschnitt eines Teams nicht zuviel Beachtung zu schenken. Der Mittelwert kann oft ein verzerrtes Bild erzeugen. Du solltest dich lieber auf die Häufigkeit auftretender Torzahlen konzentrieren. Beispielsweise mag es in den letzten 20 Spielen der Los Angeles Kings im Schnitt 5 Tore gegeben haben. Was aber ist, wenn in zwei Spielen nur ein einziges Tor geschossen wurde? Der Durchschnitt von 5 Toren würde verzerrt durch diese zwei torarmen Spiele.

Statt den Durchschnitt in Betracht zu ziehen, solltest du also schauen, wie oft Spiele eines Teams über oder unter einer Toranzahl endeten. Wenn ein Buchmacher zum Beispiel für ein Spiel der Kings 5.5 Tore anbietet, überprüfe in Statistiken, wie oft Spiele unter, beziehungsweise über dieser Gesamtanzahl an Toren endeten. Wenn du einen deutlichen Trend erkennen kannst für über oder unter 5.5 Tore, könntest du die Wette in Betracht ziehen.

Du solltest dir auch ansehen, wieviele Tore in den vergangenen Aufeinandertreffen der Teams fielen. Ein guter Indikator dafür, was für das anstehende Match zu erwarten ist.

Im letzten Schritt solltest du dir noch einmal ansehen, wie die Teams Zuhause, bzw. Auswärts spielen. Nicht selten kann es einen relativ klaren Trend geben, wie sehr ein Team sich in ein Spiel einbringt, wenn es Zuhause spielt, oder in einem fremden Stadion ran muss.