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Buchmacher

Was ist ein Buchmacher?


Unter normalen Umständen ist der Buchmacher der einzige Teil, der als sicherer Gewinner aus einer Wette hervorgeht.


Um im Business und wirtschaftlich zu bleiben, müssen sie von jeder Wette, die sie anbieten, profitieren können. Aus diesem Grunde beruhen die Buchmacher-Quoten nicht ausschließlich auf Eintritts-Wahrscheinlichkeiten. Sie beinhalten eine Marge, die anhaltenden Einnahmenfluss gewährleisten.

Ein Münzwurf-Beispiel

Nehmen wir einen einfach Münzwurf mit einem Einsatz von 100€ als Beispiel.

Das eintretende Ereignis ist entweder Kopf oder Zahl, die Eintritts-Wahrscheinlichkeit beträgt also jeweils 50%. Eine Person setzt auf Kopf, eine andere auf Zahl. Egal wer gewinnt, der Buchmacher wird 100€ auszahlen müssen und keinen Gewinn machen.

Ein denkbar schlechter Businessplan. Der Buchmacher verringert folglich die Quoten.

Nehmen wir nun also an, dass der Buchmacher die Auszahlung auf 90€ kürzt, anstatt die fairen 100€ als Gewinn anzubieten. In Quoten würde dies eine 1.90 anstatt der fairen 2.00 bedeuten. Während unsere Wettenden also dennoch die 100€ einsetzen, wird der Buchmacher Gewinn machen, egal welches Ergebnis eintritt, da er von 100€ Wetteinsatz der einen Wettpartei 90€ an die andere ausbezahlt und damit selber 10€ einbehält.

Das ist die Buchmacher-Marge, auch bekannt als Kommission, in den USA umgangssprachlich auch als „Vig“ oder „juice“ bezeichnet. Das ist auch die Stelle, an der die Herausforderung weiter wächst, da man nicht nur die Wette gewinnen muss, sondern auch eine Quote finden, die einen größeren durchschnittlichen Gewinn als die Buchmacher-Marge abwirft.

Die Buchmachermarge schlagen

Anders gesagt heißt das, wenn du 5 Gewinner aus 10 auswählst, die alle zu fairen Quoten von 2.00 angeboten werden und der Buchmacher keine Kommission abzieht, würdest du bei 0 landen. Wenn du allerdings zu den üblichen Buchmacher-Quoten von 1.90 mit einer Kommission von 0.10 der 2.00-Quote auf 5 Gewinner wettest, würdest du 5% deiner Investition verlieren.

Wie das?

Wir investieren 10 Einheiten, und gewinnen fünf Wetten (die Hälfte) mit einer Quote von jeweils 2.00.
5 gewonnene Wetten x 2.00=Ergibt 10 Einheiten.
Damit bekommen wir genau unsere Investition zurück.
Mit der üblichen Buchmachermarge von 5% beträgt die effektive Quote nur noch 1.90.
5 x 1.90=9.5 Gewinn
Damit machen wir einen Verlust von 0.5. Oder mit anderen Worten: 5% unseres Einsatzes von 10 Einheiten.

Wie du erkennen dürftest, meinen die Leute, wenn sie davon sprechen, dass sie den Buchmacher besiegen, dass sie längerfristigen Wetterfolg damit erreichen, dass sie die Buchmachermarge knacken.

Ohne Buchmacher wetten

Für einen verlässlicheren Hinweis darauf, was eine Wette wert sein könnte, solltest du deine Aufmerksamkeit auf Wettbörsen wie Betfair und Betdaq lenken.

Auf einer Wettbörse tauschen die Teilnehmer Wette gegen Wette. Der Markt wird ausschließlich von Angebot und Nachfrage bestimmt, was zumeist dazu führt, dass die angebotenen Quoten besser sind, als die der Buchmacher. Was du dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren darfst ist, dass Wettbörsen eine Kommission von 2-5% auf gewonne Wetten einbehalten. Die Wetten mögen also auf den ersten Blick etwas verlockender aussehen, als sie es tatsächlich sind, wenn man die Kommission einberechnet. Das Konzept der Kommission weicht gar nicht soweit von dem der Buchmacher-Marge ab. Die Buchmacher berechnen allerdings eine größere Differenz als 5% ein. Darum fährst du mit Wettbörsen in der Regel besser.