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Die Grundlagen für erfolgreiches Wetten

Wie du auf Über/Unter wettest


In diesem Guide werden wir ein paar der wichtigsten Punkte mit dir teilen, in der Hoffnung, dass sie dir helfen, deine Wetten auf Über/Unter zu verbessern.


Die letzte Woche hat kaum eine Bedeutung

Natürlich zählt die Form der Vergangenheit. Aber sie spielt keine so große Rolle, wie die meisten denken. Zumindest, wenn es darum geht, die Quoten zu überlisten. Ich höre immer wieder Leute darüber sprechen, wie sich ein Team in den letzten 3 oder 4 Wochen gemacht hat.

Ja. Ein Team mag in den letzten Spielen viele Tore geschossen haben. Aber hilft dir diese Info wirklich, um eine genaue Einschätzung des tatsächlichen Tor-Potenzials zu treffen?

Nein, nicht wirklich.

Um einen neutralen Blick auf die Fähigkeiten eines Teams Tore zu schiessen zu behalten, musst du genauer hinsehen und weiter zurück gehen. Betrachte die Torzahlen der letzten 20 oder mehr Partien. Die Anzahl ist abhängig von der Sportart, Liga und der generellen Anzahl und Frequenz gespielter Partien.

Ohne Zweifel sollte auch die aktuelle Form nicht außer Acht gelassen werden. Aber ein sicherer Weg, stetig auf der falschen Seite der Über/Unter Wetten zu landen, führt die Überschätzung aktueller Torzahltendenzen entlang.

Es ist die aktuelle Form, die das breite und recht naive Wett-Publikum oft auf Abwege führt. Für die unter uns, die das wahre Potenzial gegenüber dem inutiten bevorzugen, bietet der Markt der Über/Unter-Wetten zahlreiche lukrative Chancen.

Unterscheide zwischen Heim- und Auswärtsform

Es scheint offensichtlich zu sein, aber oft genug wird von der Gesamtform und dem Torpotenzial gesprochen, statt zwischen Heim- und Gastauftritten zu unterscheiden.

Die Unterscheidung ist wichtig.

Schau dir die europäischen Ligen an und du wirst sehen, dass es spezielle Tendenzen gibt, was die Torzahlen im eigenen Stadion und auswärts angeht. Aus welchen Gründen auch immer, enden die Partien Zuhause bei einigen Mannschaften torreicher, als in der Ferne, während andere Teams in der Heimat kaum Tore erzielen, die Torhüter dafür aber auswärts des öfteren hinter sich greifen müssen.

Sehen wir uns ein paar einfache Beispiele an. In der Bundesliga Saison 2011/12 hat Hoffenheim Zuhause 6 von 17 Spiele mit Über 2.5 Toren beendet. Auswärts endeten 9 von 17 mit mehr als 2.5 Toren. Leverkusen konnte Zuhause auf 10 von 17 Partien mit mehr als 2.5 Toren zurück blicken. Auswärts waren es dafür 6 von 17 Spielen, in denen insgesamt mehr als 2.5 Tore fielen.

Der Punkt sollte also deutlich geworden sein. Wenn du Über und Unter in bestimmten Ligen und Wettbewerben betrachtest, solltest du darauf achten, wie die Teams Zuhause bzw. Auswärts performen.

Verfolge Häufigkeiten und nicht den Durchschnitt

Ein Problem, dass ich sehr oft beobachten kann ist, dass der Toreschnitt zur Einschätzung einer bestimmten Partie herangezogen wird.

Der Durchschnitt mag aussagekräftig sein, wenn eine große Wertmenge mit Ergebnissen relativ geringer Varianz analysiert wird. Das Problem ist aber, dass schon ein Spiel in 15 Partien mit relativ großer Abweichung von der Regel den Durchschnitt verzerren kann.

Nehmen wir ein hypothetisches Beispiel.

Sagen wir Dortmund hat 15 Heimspiele absolviert und insgesamt 45 Tore geschossen. Das macht im Schnitt 3 Tore pro Spiel. Der Über/Unter 2.5 Tore Markt bietet even money. Sieht vielversprechend aus, wenn man die Heimtorbilanz betrachtet.

Sagen wir nun, dass in den 15 Spielen ein paar mit einer besonders hohen Torzahl endeten, z.B. 4-2 und 5-1, was insgesamt bereits 12 Tore macht. Diese beiden von der Regel abweichenden Spiele einmal von der Rechnung ausgenommen, liegt der Schnitt der restlichen 13 Partien nur noch bei 2.53.

Was wie eine wunderbare Über 2.5 Möglichkeit aussah, ist plötzlich wenig verlockend.

Während der Durchschnitt in einer besonders großen Stichprobenmenge hilfreich sein kann, ist es am besten, die Häufigkeiten zu verfolgen. Sieh dir an, wie oft ein Team über oder unter einer bestimmten Torzahl gelandet ist. In unserem Beispiel mag es ja sein, dass Dortmund im Schnitt mehr als 3 Tore in 15 Heimspielen geschossen hat, aber der tatsächliche Anteil der Spiele, die mit über 2.5 Tore endeten kann trotzdem unter 50% liegen. Ein paar wenige Spiele mit überproportional vielen Toren können den Schnitt verzerren. Vielleicht hat Dortmund also nur 7 Heimspiele mit mehr als 2.5 Toren absolviert.

Auch wenn der Schnitt pro Spiel bei 3 liegt, würdest du dich gut fühlen mit einer Über-Wette, wenn die Häufigkeit so gering ist? Wahrscheinlich nicht.

Ignoriere das Exotische

Bleibe mit deinen Über/Unter-Wetten irgendwo an der 2.5-Basis oder wo auch immer die 'even money'-Grenze liegen mag. Meistens schwankt sie irgendwo zwischen 2 oder 3 Toren, je nach Liga und Teams.

Fest steht, dass hier der Value zu finden ist.

Natürlich kann es sein, dass ein Buchmacher eine Über 4.5 Tore Wette für 5.00 anbietet. In der Regel tendieren Buchmacher, die solche Quoten anbieten allerdings dazu, eine Kommission zu nehmen, die über dem Durchschnitt liegt.

Gleichzeitig ist der Value überall dort, wo du ihn finden kannst. Wenn du also die Zahlen durchgekaut und einen Value irgendwo über oder unter den typischen Torzahlen entdeckt hast, nutze den Vorteil aus.

In den meisten Fällen können wir dich aber dazu ermutigen, dich an den Grundregeln festzuhalten und dich auf 'even money' Über/Unter-Quoten zu halten. Im Ergebnis werden deine Tipps beständiger.

Und wenn es um die Analyse geht, wird es dir leichter fallen historische Daten der üblichen Über/Unter-Märkte im Internet zu finden, als Statistiken für ausgefallene Wetten.

Das Tor-Potenzial erkennen

Unter allen Umständen solltest du die Endstände genau unter die Lupe nehmen. Aber wenn du dein Über/Unter-Wetten verbessern willst, schau dir Statistiken an, die weiter gehen. Mit jeder Analyse wollen wir das tatsächliche Potenzial eines Teams in einem bestimmten Spiel ermitteln. Die Torzahlen sind dafür nicht immer die besten Daten.

 

Tauche tiefer ein. Versuche eine Analyse zu erstellen, die statistische Kategorien einbeziehen, die bessere Indikatoren für die Form eines Teams und sein Potenzial Tore zu schießen sind.

 

 

Sieh dir die Schüsse aufs Tor für und gegen an, ebenso wie die Torschüsse und die tatsächlich erzielten Tore je Schuss auf beiden Seiten. Das Problem mit Toren ist, dass sie ein wenig unbeständig sind und es zu großen Abweichungen kommen kann.

 

 

Viel bedeutender ist, dass die Masse sich normalerweise nur an den Endergebnissen orientiert und die Buchmacher wiederum den Durchschnitt des breiten Wettpublikums für ihre Quoten heranziehen. Ein tieferer Einblick in das Tor-Potenzial kann dir also einen großen Vorsprung gewähren, der sich sicher bald in deinen Wetten wiederspiegelt.

Schau dir dir jüngsten Spiele an

Sich die jüngsten Paarungen der beiden Teams anzusehen, kann sehr hilfreich sein.

Und nicht selten Überraschungen bringen. Es könnte sich herausstellen, dass die Teams eigentlich wenig Tore schießen und defensiv ausgerichtet sind, wenn sie aber aufeinander treffen oft offensiv spielen und die Partien mit vielen Toren enden.

Geh aber nicht zu weit zurück. Es ist nicht wirklich relevant, was die Teams in 10 Jahre zurückliegenden Spielzeiten gemacht haben. Schau dir dir Spiele aus den letzten drei Spielzeiten an.

Gleichzeitig solltest du nur eine Vergleichsmenge von mindestens zwei, eher drei Paarungen heranziehen. Natürlich mag das letzte Spiel zwischen den beiden Clubs überraschend mit fünf Toren geendet haben. Aber es ist eben nur ein Spiel. Und das allein bedeutet nicht viel.

Wenn du aber auf der anderen Seite feststellst, dass die Teams konsequent mehr als 2.5 Tore in jedem ihrer letzten vier Aufeinandertreffen in den vergangenen zwei Spielzeiten geschossen haben, sollte das eine Anmerkung in deinen Analysen wert sein.

Betrachte die Situation

Die Analyse des aktuellen Stands der Dinge macht einen großen Teil der gesamten Einschätzung von Über/Unter-Wetten aus.

Sieh dir an, wie die beiden Clubs in ähnlichen Situationen aufgetreten sind.

Wenn eine Mannschaft auswärts ein klarer Underdog ist, endeten die Partien dann oft mit vielen oder eher wenigen Toren? Wenn sie gegen unterlegene Gegner spielt, tut sie dann alles, um den Lauf mitzunehmen und Tore zu schießen, oder wird gerade genug investiert, um den Sieg einzufahren?

Sieh dir nicht nur die aktuellen Trends der aufeinandertreffenden Clubs an. Tauche tiefer und schau nach ligaweiten Tendenzen. Fallen am Anfang einer Saison mehr Tore oder eher zum Ende hin?

All diese Dinge mit in die Beobachtungen einzubeziehen kann sehr hilfreich sein für deine Analysen und dir einen kleinen Vorsprung und einen Blickwinkel geben, den die breite Masse im Wettgeschäft übersieht.